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Piano News 1/2 2011 Den Schumann, den uns Piazzini präsentiert, ist in jeder Hinsicht “fantastisch”. Überdies verfügt sie über einen überaus herben, frischen, männlichen Anschlag, was die Erhabenheit dieser Musik noch stärker zum Ausdruck bringt. Diese CD ist ein absolutes Muss in den Regalen von Romantikliebhabern. - RAFAEL SALA
Schwäbische Zeitung 17.12.2010 Romantik mit Sahnehäubchen. Ein deutsches und ein argentinisches Herz schlagen in ihrer Brust. Carmen Piazzini brilliert im Graf-Zeppelin-Haus mit Klavierwerken von Bach bis Piazzolla. -CHRISTEL VOITH
La Nación 05.09.2010 Carmen Piazzini, la música por dentro. Excelente. -RENÉ VARGAS VERA
FAZ 02.01.2010 Zweikampf mit Beethoven Tadelsfrei, vorbildlich widmet sich die argentinische Pianistin Carmen Piazzini beiden Werken. Die Diabelli-Variationen von Beethoven spielt sie mit wunderbaren Klarheit und Kraft, virtuos und gestochen. Für Hummels kaleidoskopische Vielfach dagegen findet sie perfekt die passende Klang- Farb- und Ausdrucksnuancen. “ich muss nur noch mir selbst gefallen” sagte Franz Hummel zu seiner Diabelli-Adaption. Die Darstellung von Piazzini dürfte ihm aber auch gefallen, da sie seine Version entspannt und individuell der Beethovens zugesellt - als etwas gänzlich anderes, mit gleicher Ernsthaftigkeit. -GERHARD ROHDE
Die Rheinpfalz 06.10.09 Elegante Stilistin. Die Art, auf die sie sangliche Perioden stets elastisch abrundete, und ihre eleganten, kaum merkbaren Tempoverzögerungen bewirkten immer wieder musikalisch erfüllte Momente. Hinzu kamen Klangkultur und ausgeprägter Farbsinn der Pianistin. -GABOR HALASZ
La Nación 13.09.2009 Un recital inolviodable de Piazzini. Excelente. -HÉCTOR CODA
Ecos Diarios 09/2009 Carmen Piazzini también deslumbro en Necochea. Démas está decir que fué un recital de lujo y resultaría redundante todo el tiempo opinar sobre la excelencia de tan valiosa y reconocida pianista. -Ana Gabino
Garmisch-Partenkirchen Tagblatt 28.04.2009 Pianistin lebt in der Komposition auf. Grosses Finale der Konzertsaison im Richard-Strauss-Institut: Mit Carmen Piazzini wird Beethoven zur Offenbarung. -MARGOT SCHÄFER
Süddeutsche Zeitung 22:04:2009 Höllenfix Die Argentinierin Carmen Piazzini spielt auf der Doppel-CD souverän, virtuos und scharffingrig beides, den Beethovenzyklus und die brandneuen Variationen von Hummel, ebenfalls 33 an der Zahl, ein Kompendium lustvoller kompositorischer Selbstbehauptung von einstündiger Dauer. Das Hören wird zum Hörabenteuer. -WOLFGANG SCHREIBER
Mainpost 08.08.2008 Energiegeladen, aber auch lyrisch beseelt. Einzigartiger Klavierabend von Carmen Piazzini in der Bayerischen Musikakademie. PETER H. MIECKE
Sulzbach - Rosenberger Zeitung 02.03.2007 Mozartfinger, die kraftvoll zupacken -ANDREA PRÖLß
FAZ 02.05.2006 So schafft die vollkommene Einheitlichkeit der Interpretation eine strukturierte Klarheit, die ihresgleichen sucht. -BUD.
Bonner Rundschau 12.12.2004 Zwischen Piazzolla und Beethoven. Und erstaunlich, wie frei und elegant das Carmen Piazzini aufgreift. -TER
Klassik heute 27.05.2004 Carmen Piazzini hat sich mit ihrer Einspielung der Sonaten in der Vergangenheit bereits als ehrgeizige Haydn-Interpretin einen Namen gemacht. Auch die vorliegende Aufnahme bestätigt ihre Vertrautheit mit den -meist etwas vernachlässigten Konzerten Haydns, die nur selten von Berühmtheiten ihres Instrumentes gespielt werden. Ein perlend lockerer Anschlag, der ohne Extrovertiertheiten auskommt, zeichnet Carmen Piazzinis Spiel aus, das die motorischen Energien des Konzertes mit pointiertem Bassakzent anzutreiben versteht. -NORBERT RÜDELL
Die Rheinpfalz 18.11.2003 Wenn die Klassik einen Tango tanzt. Konzert der Pianistin Carmen Piazzini begeistert. -HANS SCHARF
CLASSIC-COM 04:07:2003 Die Schubert Impromptus op. 90 D 899 aus dem Jahr vor seinem Tod gehören zum Beliebtesten aus der Feder des Wiener Komponisten. Und wer die neue DVD in unscheinbarstem Cover auflegt, ist total überrascht, welche ungeahnten klanglichen Kräfte hier freigesetzt werden. Das erste Impromptu c-Moll für Klavier zum Beispiel führt die eindrucksvoll agierende Pianistin Carmen Piazzini an den Rand dessen, was mit dem Klavier ausgesagt werden kann. Piazzini legt ihre ganze Seele in diese Musik hinein und jeder kann das allerorten spüren. Ihre Agogik ist kraftvoll, minutiös ausgefeilt, zielgenau gesetzt. Ihr Anschlag läuft präzis, ihrer Dynamik ist männlich gross. -MANUEL STANGORRA
La Nación 15.07.2003 Un recital de elevada jierarquía. Muy bueno
Westfälische Rundschau 28.01.2003 Bravorufe für Carmen Piazzini. 3. Meisterkonzert des Musikvereins begeistert mit klassischem und Tango- Teil. -JMO
MÚSICA HOY September 2002 Carmen Piazzini en el Salón Dorado del Colón: Von einzigartigem künstlerischem Niveau war der Klavierabend der herausragenden argentinischen Pianistin Carmen Piazzini. -HECTOR CODA
Badische Neueste Nachrichten 01.06.2002 Pianistische Höhenflüge zwischen Brillanz und Poesie. Carmen Piazzini und ihr vorzüglicher Klavierabend mit erlesenem Programm im Veltesaal der Musikhochschule. -CHRISTIANE VOIGT
Main - Echo 26.05.2002 Mit dramatischer Innerlichkeit gespielt. Glanzvollere Klavierabend mit Carmen Piazzini im Aschaffenburger Bachsaal -CHRISTIANE FRANKE:
Darmstädter Echo 01.10.2001 Carmen Piazzini griff die unbekümmert auftrumpfende Orchesterpracht mit kräftigen Farben und virtuosem Glitzern bereitwillig auf und setzte dem pompösen Gepränge mit weich ausformulierten, zart gestalteten Klavierpassagen Anmut und lyrische Diskretion entgegen. -ALBRECHT SCHMIDT
FAZ 13.11.2000 Landestypische Tristesse Bei ihrem Klavierabend bewies Carmen Piazzini durch ihre Programmwahl und hervorragende Interpretation, wie versiert sie sich in verschiedenen musikalischen Welten zu bewegen vermag. - IST
Allgäuer Zeitung 25.08.2000 Mit der argentinischen Pianistin Carmen Piazzini erlebte man eine temperamentvoll - kompetente Beethoveninterpretin. Die Wiedergabe des 4. Klavierkonzertes fesselte unmittelbar Solistin und Orchester bewegten sich im ersten Satz in einem angeregten Zwiegespräch. Ruhig ausgebreitet und doch erfüllt von vibrierender Spannung geriet das Andante zwischen der autoritären Rhetorik des Orchesters und der bangen und beseelten Stimme des Klaviers, bevor beide - nun wieder eines Sinns- attacca in ein lebensfrohes Rondo übergehen. IRMTRAUD BRUNK
Passauer Neue Presse 21.08.2000 Carmen Piazzini spielte dieses majestätisch strahlende Werk mit der Geste einer grossen Pianistin. Zupackend und kraftvoll ihr Ton, glitzern in den ungemein virtuosen Passagen. -EVA FRIEDRICH - THOMA
Darmstädter Echo 26.05.2000 Bachs lebendige D-Dur-Toccata rückte die Pianistin mit kraftvollem Anschlag und freier Auffassung fast in die Nähe einer romantischen Fantasie. Haydns G - Dur - Sonate spielte Piazzini mit leichten Fingern mit Temperament und Eleganz zugleich. Die Händelvariationen von Brahms erschienen in ihrer überaus differenzierten Darstellung wie eine Summe der vorausgegangenen Werke. Es gelang ihr die 25 Variationen so aneinander zu fügen, dass sich eine logische Entwicklung ergab. -KLAUS TRAPP
Coburger Zeitung 02.02.2000 Carmen Piazzini liess an der scharf punktuierten Urgewalt der Maestoso - Einleitung keinen Zweifel, vermied jedoch mit bester gestalterischer Kalkulation die absolute Unbeherrschtheit .Leidenschaftlicher als ihre Wiedergabe konnte das folgende Allegro con brio ed apssionato kaum sein und ihre Zäsuren galten weniger la Atempausen denn als Denkpausen. -MARTIN POTYRA
Süddeutsche Zeitung 09.11.1999 Romantik mit Sahnehäubchen Die Pianistin Carmen Piazzini begeistert mit virtuoser Vielseitigkeit in Andechs. -KRISTINA HAWLITZEK
Abendzeitung 9.10.1999 Haydns sprühender Funken mit Carmen Piazzini Dass sich die argentinische Pianistin Carmen Piazzini gründlich mit der Wiener Klassik auseinandergesetzt hat, belegt ihre in sechsjähriger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk entstandenen Gesamtaufnahme der Klaviersonaten von Joseph Haydn auf 9 CDs. Ein Kompendium intelligenten, unsentimentalen Musizierens, das weder die explosiv rythmische Kraft Kissins, noch den philosophischen Tiefgang Brendels aufzuweisen hat, dafür aber Haydn als humorvollen geistreichen Humoristen von funkensprühenden Einfallsreichtum begreift. Erfrischend! -R.S.
Die Rheinpfalz 22.02. 1999 Anschliessend war Robert Schumanns a-Moll Klavierkonzert zu hören. Carmen Piazzini formte den Solopart brillant und expressiv. Mit hoher Anschlagskultur liess sie die beiden Seelen in Schumanns Brust lebendig werden, führte den Dialog mit dem Orchester nuancenreich an und umspielte dessen Melos mit zärtlichen Kaskaden. Der lang anhaltende Beifall drückte Bewunderung aus. - MARLOTT PERSIN-VAUT
Aktivissimo Januar/Februar 1999 Carmen Piazzinis Gesamtaufnahme Haydns Klaviersonaten ist wegen der überzeugenden, persönlich sehr eigenständigen Interpretation, die die Argentinierin vorlegt. Ein nobler, schlanker Ton vereinigt sich mit biegsamer, sprechendere Artikulation und einem wachen Gespür für Klangfarben. Angenehm: Die Künstlerin verlegt sich nicht auf die Herauspräparierung greller Knalleffekte, sondern strebt statt dessen eine von Leichtigkeit und Transparenz bestimmte Haltung an
Donaukurier 31.01.1999 Massstäbe mit zeitgenössischer Musik gesetzt Wie Carmen Piazzini dieses Spannungsfeld auslotete und den tiefgründigen, weit ausgedehnten langsamen Mittelsatz mit fabelhafter Intensität erfüllt, war ganz abgesehen von den horrenden pianistischen Anforderungen, ein Erlebnis. Dass sie auch den toccatenhaft donnernden Schlusssatz phantastisch einprägsam darstellen und die thematischen Bezüge zum ersten Teil sinnfällig machen konnte, war ein weiterer Beweis für die überragende Gestaltungskraft dieser Pianistin. -HEINZ ZETTEL
APPLAUS 09. 12/998 Ohne Haydn-Angst Nur äusserst selten stellen sich Pianisten dem ganzen Haydn-Kosmos Joseph Haydns. So ist es eine kleine Sensation, dass die Argentinierin Carmen Piazzini nun sämtliche Klaviersonaten eingespielt hat
FAZ 26. 05. 1998 Carmen Piazzini verwies den dynamisch oft überbordenden Klangstrom mit angebracht sachlichem Anschlag dezent in seine Ufer. Mit stupendem rhythmischen Impuls, unverhofft eingeworfenen Tuttikadenzen, mit Klangschleiern verhangenen Traditionsanspielungen wird in den schnellen Sätzen versucht, dem Klavier den Klanggrund unter seinen Tönen streitig zu machen. Doch Carmen Piazzini liess sich mit ihren Klangkaskaden und ekstatischen Ostinato-Passagen nicht von den gezielten Störaktionen des Orchesters beeindrucken. Im berückenden Largo-Satz mit seinen weltvergessenen melancholischen Linien und dem plötzlich durchklingenden Duett mit der Klarinette verwob sie ihre inventionenhafte Linien zu einem fliegenden Klangteppich. ACHIM HEIDENREICH
FAZ 26. 05. 1998 Die Argentinierin aus einer Musikerfamilie, mit westeuropäischer Musik und der zugehörigen Philosophie und Ästhetik aufgewachsen, streckt dem Landsmann ihre Mozartfinger entgegen, die freilich auch zu tanzen verstehen: luftig, wild, motorisch, geistreich spritzig oder so nostalgisch verschwebend wie in dem letzten Stück. - EK
Hanauer Anzeiger 13.03.1998 Mit Carmen Piazzini am Klavier begann das Orchester mit dem 1. Klavierkonzert in d-Moll op. 15 von Brahms. Piazzini holte aus der Bandbreite der Themen verschiedene klangliche Nuancen heraus Kraftvolle Akkorde und zartes, perlendes Spiel prägten den Ausdruck der Pianistin. -EGE
La Nación 10.09.1997 Als Solistin des Konzertes Nr. 4 entwickelte Piazzini eine Klangfülle, die genau diesem Charakter entspricht. Die Reinheit ihrer Artikulation und ihr intelligentes Zusammenspiel mit dem Orchester liessen den konzertanten Charakter dieses Werkes sich zu einer ungewohnten Üppigkeit erheben. -HÉCTOR CODA
Mittelbayerische Zeitung 18.08.1997 Franz Hummels der argentinischen Pianistenkollegin gewidmetes Klavierkonzert erweist sich als ein faszinierendes Opus teils traditionsgebundener, teils revolutionärer zeitgenössischer Musik. Carmen Piazzini war mit ihrer mehr als nur grundsolider Technik eine engagierte Sachwalterin dieser Uraufführung. Ihr Spiel ließ das Nervöse, Flammende, die vielstimmige Wildheit zu einer Erfüllung werden, zu dem sich das Moskauer Symphonieorchester als ein präzis agierender Klangkörper hinzugesellte. ULRICH ALBERTS
Darmstädter Echo 28.09.1996 Mozarts dunkle Seiten Carmen Piazzini, die ideale Interpretin -KLAUS TRAPP
Augsburger Allgemeine 08.04.1994 Klassisch kontrolliert Die Argentinierin Carmen Piazzini zeigt einen runden, farbigen, nicht allzu verzärtelten, doch sensiblen Anschlag, ist im Zusammenspiel mit dem Orchester perfekt und fast kammermusikalisch verzahnt. Der solistische Klavierprolog des ersten Satzes wird organisch in die Orchesterlandschaft überführt ebenso wie der berühmte Solo-Tutti-Dialog des langsamen Andante con moto, das in das duftig huschende Rondo fällt.
FAZ 22.02.1994 So standen die Solistinnen ganz im Vordergrund: die dezidiert und zupackend , auch härtere Töne nicht meidende Carmen Piazzini und die wärmer, klangsinnlich und sehr geschmeidig agierende Nina Tichman. In perfektem Zusammenspiel betonten die Pianistinnen die dialogischen Aspekte der Partitur und fesselten zugleich, eine jede für sich, durch ihre Spielweise.
Münchner Merkur 25.3.1993 Piazzini Anschlagtechnik ohne Härte und eine glasklare Diktion Beim Es-Dur-Stück wusste sie das improvisatorische Moment auf geradezu stupende Art zur Wirkung zu bringen. Und in der Tat wurden auch diese Interpretationen zum Erlebnis, konnten sich unter ihren Händen der ganze Zauber entfalten Mit der dafür nötigen brillanten Darstellung wurde eine weitere Facette frühromantischer Klavierkunst deutlich. Die Pianistin .fand scheinbar mühelos zu Tastenakrobatik. Mit dem wundervoll lyrisch und verhalten gespielten Andante kehrte sie in der Dreingabe zu Mozart zurück. Grosser Applaus. ARNO PREISER
FAZ 15. 01.1993 HIRN HERZ UND HÄNDE Die Pianistin Carmen Piazzini spielte Haydn, Schubert und Brahms. Äusserst virtuos reizt sie Emotionen bis an die Grenzen aus, ohne die Contenance von Hirn, Herz und Hände aufs Spiel zu setzen. - ELLEN KOLHAAS
La Nación 01.12.1991 Mozart-Aufnahmen Ihre Präsentation lässt keinen Zweifel an der Authentizität und Tiefe ihres Mozartverständnisses sowie ihrer äusserst bemerkenswerten Fähigkeit, den Inhalt dieser reichen Pentagramme dem Musikliebhaber nahe zu bringen .Carmen Piazzini bietet bewundernswerte Fassungen dar. Ihre Interpretation, ergänzt durch die technisch-instrumentale musterhafte Umsetzung, bezaubern gänzlich ohne Vorbehalte. Diese Fassungen sind sind von subtilem Scharfsinn, ausdrucksvollem Talent, vortrefflicher Phrasierung und einer kraftstrotzenden und überlegten Reife. .-ALBERTO EMILIO GIMÉNEZ
Süddeutsche 30. 10. 1991 Beethovens letzte und schwerste Sonate spielte Carmen Piazzini mit bewundernswürdiger Konzentration und Kraft. Ihre Beherrschung der schwierigsten Triller, etwa der gefürchteten Doppeltriller, war perfekt. Mogeln war nicht nötig, nicht einmal das Pedal musste etwas verschleiern. - ADOLF KARL GOTTWALD
Wiesbadener Tagblatt 15.10.1991 Introvertiertes Spiel in ergreifender Reife Zum Klavierabend mit Carmen Piazzini im Kurhaus. VON .LEWINSKY
Wiesbadener Kurier 15.10.1991 Das Rondo a-Moll KV 511 stand nun an erster Stelle. Singend mit einem vorbildlich organischen Pedaleinsatz, empfindsam und doch keineswegs zerbrechlich. Es folgte das berühmte op. 111 von Beethoven Die argentinische Pianistin trug das problematische Werk nicht nur in allen Einzelteilen richtig vor, sie erfüllte es mit jenem Odem, der im feinstofflichen Bereich, also jenseits des geschriebenen Wortes liegt. HELMUT HAMPEL
El Comercio 26.08.1991 Carmen Piazzini: una pianista de primera fila -NILDA URQUIZA
Süddeutsche Zeitung 8. November 1990 Carmen Piazzini garantiert den frühen Mozart-Sonaten deren ganze ungestüme Jugendkraft, aber sie spielt solchen Impuls nie pauschal oder grob aus, sondern weiss aufs genaueste zu differenzieren. Die oft geradezu abrupten Forte- und Piano-Wechsel vollzieht Carmen Piazzini aufs genaueste mit. Ihr Non legato Spiel ist ausgeprägt, in der Phrasierung erzielt sie grössere Deutlichkeit als beispielsweise Daniel Barenboim in seiner Gesamteinspielung... Sie vermittelt den mitreisenden Schwung dieser Werke, das vitale Hochgefühl des jungen Mozart und vergisst dennoch nicht die auch schon hier eingestreuten Verstörungen, nicht die Vorboten seelischer Erschütterungen. Bei den späten Sonaten wächst bei der Interpretin die Übersicht über die jetzt grösseren formalen Spannungen, halten ihre Kräfte dem grösseren emotionalen Druck der Musik stand. - WOLFGANG SCHREIBER
Volkszeitung Würzburg 22.05.1990 Die Schönheiten der Partitur ausgelotet. -CHRISTIAN STEINERT
Die Welt 14./15. 04. 1990 Die Pianisten sollen meine Musik nicht interpretieren, sondern spielen, seufzte Maurice Ravel einst in komischer Verzweiflung. Über eine Pianistin wie Carmen Piazzini wäre er hocherfreut gewesen. Straff und transparent, mit feinem Gespür für die unterschwellige Dramatik verfolgt sie die musikalischen Linien, die sie strikt und ohne jeden Anflug von falschem Sentiment nachzeichnet. Die fingerflinken Läufe werden nicht mit berechnender Virtuosität abgespult, andererseits aber auch nicht zu blossem Zierat degradiert. Carmen Piazzini gibt ihnen ihren angemessenen Stellenwert als musikalischen Gestaltungswillen. Darüber hinaus arbeitet sie feinste Schattierungen sehr genau heraus. Das ist ein von allen Romantizismus befreiter Mozart, der in seiner kühlen Strenge manchmal geradezu fast ein Zeitgenosse Bachs zu sein scheint. -EN
Clarin 16.08.1990 Piazzini, entre los grandes -POMPEYO CAMPS
Donau Kurier 13.06.1989 Wider alle Klischees Carmen Piazzini gelang eine packende Interpretation, die alle Härten konsequent ausreizte, nichts beschönigte und im Presto mit ungeheuren Tempo alle tänzerisch-eleganten Tendenzen widerlegte. -HEINZ ZETTEL
Pforzheimer Kurier 05.05.1987 Argentinische Pianistin begeisterte mit Ravel. -HEINI MEYBIER
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